14.11.2011. ORF Thema: Tierschützerprozess freigesprochen, aber Existenz zerstört

„Ich sitze auf einem Schuldenberg und weiß nicht, wie es weiter gehen soll”, sagt Sabine Koch. Sie ist eine der dreizehn Tierschützer, die Anfang Mai nach einem höchst umstrittenen Gerichtsprozess freigesprochen wurden. Ihre Arbeitsplätze haben sie aufgrund der langen Prozessdauer verloren. Die horrenden Anwaltskosten müssen sie selbst bezahlen — trotz Freispruchs. Keine einzige der vom Ankläger – der Republik Österreich – vorgeworfenen Straftaten wie Nötigung, Sachbeschädigung oder Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation konnte nachgewiesen werden. Und das trotz eines enormen finanziellen Aufwands von kolportierten vier Millionen Euro für Beschattungen, Polizeispitzel und Peilsenderüberwachungen. „Das alles hätte nie passieren dürfen”, sagt der Verfassungsjurist Bernd-Christian Funk. Der auf der Viennale preisgekrönte Dokumentarfilm „Der Prozess” kommt jetzt ins Kino.
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12 Leser haben diesen Beitrag kommentiert
25.01.2012 - 09:01:05da bekomm ich so ne wut, wenn ich sowas seh…
@123gruen Spenden sind kein Eigentum und können nicht mir nichts dir nichts dazu benutzt werden Rechtsschulden zu begleichen!
@klunstfreiheit sehr wohl, es geht in diesem fall tatsächlich um “Tierschützer” nicht um “Tierrechtsaktivisten”
Von wegen pleite?! Jedenfalls mehr als 600.000 Euro hat der VgT auf der Haben-Seite laut Spendenbericht 2008!
Von wegen pleite?! Jedenfalls mehr als 600.000 Euro hat der VgT auf der Haben-Seite laut Spendenbericht 2008!
@laborrattestef
tierschützer werden wohl nicht mit gefängnis und megaprozess “geehrt” : )
- tierrechts- und tierbefreiungsaktivist_Innen sollte es wohl heissen : )
tierschützer oder tierrechtler ? das ist schon ein unterschied..typisch medien…
tierschutz nützt wenig…tierrecht ist wichtig …
go vegan !
Dass es für keine der verantwortlichen Personen Konsequenzen gibt ist wohl ein schlechter Witz? Millionen verschwendet, riesiger Imageschaden für Österreich im In- und Ausland, zerstörte Existenzen und der zuständige Staatsanwalt der das alles zu verantworten hat bekommt eine Beförderung? Leben wir in der DDR? Ich glaub nicht mal dort wäre das passiert. Abgesehen davon war die ORF Berichterstattung Zahnlos und lasch. So stelle ich mir kritischen Journalismus nicht vor!
Offenlegung der Konten aller an der Anklage beteiligten Staatsanwälte wäre sehr interessant. Da war doch massive Bestechung im Spiel, das kann doch gar nicht anders sein. Für solche Korruptionsfälle sollte man 4 Millionen Euro zur Verfügung stellen und in der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ermitteln und bespitzeln.
11:27 Hat der Herr die letzten 3 Jahre geschlafen? Andere Vermutungen lassen seine Aussagen kaum zu.
er waehre erstaunt wie viele kinder in oesterreich das tun koennen. meine wissen das ebenso.
wahrscheinlich hat man den finanziellen ruin der aktivisten von anfang an mit in diesem politischmotivierten prozess eingeplant.